
3D-Stickaufnäher kombinieren traditionelle Stickerei mit modernen 3D-Formtechniken und schaffen so strukturierte, auffällige Designs für Bekleidung, Accessoires und Werbeartikel. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung des Produktionsablaufs:
Design & Digitalisierung
Designanforderungen: Bitte reichen Sie Vektordateien (AI, EPS oder hochauflösendes PSD mit mindestens 300 DPI) ein, die Farbebenen, Abmessungen und 3D-Effekte (z. B. erhabene Elemente, Farbverläufe) enthalten.
Digitalisierung: Konvertieren Sie Designs mithilfe von Software wie Wilcom EmbroideryStudio in maschinenlesbaren Code. Passen Sie die Stichdichte (8–12 Stiche/cm) und die Stichtiefe durch die Anzahl der Lagen an.
Materialvorbereitung
Stoffauswahl: Gängige Basisstoffe sind Polyester-Twill (strapazierfähig), Baumwolle (weich) und Satin (glänzend). Stretchstoffe müssen vorbehandelt werden, um Einlaufen zu verhindern.
3D-Stützmaterialien: Schaumstoff (3–5 mm Dicke) oder EVA-Platten für erhabene Abschnitte.
Stickereiausführung
Maschinenkonfiguration: Mehrkopf-Stickmaschinen (z. B. 12-Nadel-Modelle) mit computergesteuerter Steuerung für synchronisiertes Sticken.
3D-Formgebung: Durch das Aufbringen von Stickstichen auf Schaumstoff oder EVA entsteht Tiefe. Für metallische Akzente verwenden Sie Gold-/Silbergarn.
Postproduktion
Zuschneiden: Laser- oder Heißmesserschnitt für saubere Kanten.
Fertigstellung: Thermisch aktivierter Klebstoff, Klettverschluss oder Bügelbeschichtung hinzufügen.
Qualitätskontrolle & Verpackung
Prüfen Sie auf Gleichmäßigkeit der Nähte, Farbkonsistenz und 3D-Integrität.
Verpackung in antistatischen Beuteln oder kundenspezifischen Kartons (50–10.000 Einheiten pro Charge).